Auch wir, die zwei k fotografen, haben uns letztes Jahr getraut…

Nach 12 Jahren Beziehung und einer 2,5 jährigen Tochter darf man das dann auch mal 🙂 Oder was meint ihr?

Wir feierten ein wunderschöne Hochzeit. Die am Ende dann aber doch irgendwie so ganz anders war als all unsere Vorstellungen in den letzten Jahren… 

Eigentlich war irgendwann einfach klar, dass wir heiraten werden. Unser Traum war immer recht klassisch, Donnerstag Standesamt, abends Polterabend und Samstag die große kirchliche Trauung. 

Der Antrag

Jaaaaaa, nur irgendwie kam da nie der Antrag von Sebastian. Seiner Meinung nach macht man den nach so vielen Jahren Beziehung einfach nicht mehr. Lisa hatte da eine etwas andere Meinung, bis sie irgendwann einknickte und ihn immer wieder fragte ob sie nicht doch heiraten wollen. Nach vielen „lass uns noch warten“, „hat doch noch Zeit“ kam Ende Januar dann, auf die mittlerweile rhetorisch gewordene Frage von Lisa, ein überraschendes und unerwartetes „Ja“ von Sebastian. Als Antrag geht das wohl nicht durch, so abends auf der Couch beim  fernsehen… Egal.

Und am Ende war dann doch alles anders als am Anfang gedacht.

Bevor er sich es nochmal anders überlegte klopfte Lisa schnell alles fest, so gab es auf gar keinen Fall ein zurück. 🙂 Und irgendwann war auch Sebastian infiziert. Aus einer anfänglichen, wir heiraten dieses Jahr einfach schnell standesamtlich mit der Familie wurde dann irgendwie eine doch etwas größere Feier. Und aus dem „nächstes Jahr kirchlich“ wurde ein „in den nächsten Jahren kirchlich“. 

Planungszeit für eine Hochzeit?

Wir als Fotografen sind jedes Jahr aufs Neue überrascht, wie weit in voraus Anfragen von Paaren kommen. Und wie weit im Vorraus man sich um eine Hochzeitslocation kümmern muss… Irgendwie muss man irgendwann mal anfangen, wenn man an einem Samstag kirchlich heiraten möchte. Dazu sind wir einfach noch nicht gekommen. 🙂

Egal, zurück zu unserer standesamtliche Trauung. Wir legten sie, der einfachkeithalber auf einen Freitag. Dies erleichterte uns viel denn die angefragten Dienstleister hatten alle Zeit. Übrigends buchten wir als allererstes unsere Fotografin Jessica, bevor wir überhaupt einen Termin beim Standesamt hatten. Man muss einfach Prioritäten setzten 🙂 

Für uns war einfach alles perfekt!

Am Ende war es dann doch mehr Arbeit als ausgemalt, von dem verkaterten aufräumen danach mal abgesehen. Doch war es einfach perfekt für uns. 

Macht das, was für euch genau richtig ist! Nur für euch!

Jeder heiratet so wie er möchte, nicht wie jemand anders. Wenn ihr das genau so macht dann wird euer großer Tag auch automatisch perfekt für euch. Lasst euch nicht so viel in eure Planung reinquatschen und tut das, was ihr für richtig haltet und mögt.

Und jetzt genießt noch ein bisschen die tollen Bilder von Jessica – wir sind wirklich sehr sehr froh, dass sie unsere Fotografin war. Sind auch sehr glücklich darüber das einfach jemand da war, der für uns, zuverlässig unseren großen Tag in Bildern festgehalten hat. Eine schönere Erinnerung kann es nicht geben.